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Zum vierten Mal in Folge wurde Finnland von United Nations im World Happiness Report 2021 zum glücklichsten Land der Welt ausgewählt. "Im Dunkel die Farben des Regenbogens vereinen!" Es mag diese Fähigkeit sein, die Finnland angeblich zum glücklichsten Land der Welt machen, ist aber Schaffensmaxime von Jasmin Anoschkin, die mit fünf anderen KünstlerInnen aus Finnland neue Arbeiten in der Galerie Marianne Heller ausstellt: Erna Aaltonen, Johanna Rytkölä, Pekka Paikkari; der Glaskünstler Heiki Viinikainen und die Schmuckkünstlerin Terhi Tolvanen. Die Ausstellung in der Galerie Marianne Heller wird vom Finnland-Institut in Deutschland für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft GmbH, Berlin unterstützt.
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Jasmin Anoschkin (* 1980) Anoschkin malt, zeichnet, arbeitet in Holz und Keramik. Bunte Objekte mit Namen wie "My little Poro" oder "My little Rainbow Harido", "Lila Koala", ganze Serien von Aktzeichnungen bezeugen eine ironisch gestimmte Energie und Vitalität, eine Fähigkeit, Gefühle, Gedanken, Ideen spontan in scheinbar naive Produkte umzusetzen mit Wurzeln in Folk Art, Pop Art.
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| Jasmin Anoschkin |
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Erna Aaltonen (* 1951) Gefäße sind das Thema von Erna Aaltonen, die wie Rytkölä und Paikkari bereits 2010 und 2014 von der Galeristin vorgestellt wurde. Sie ist fasziniert von abstrakten, skulpturalen Formen, besonders der Idealform der Kugel, die sie nicht auf der Scheibe dreht, sondern aus dünnen bandartigen Streifen aus Steinzeugmasse aufbaut, deren fein strukturierte Oberflächen auf den gebrannten, monumental wirkenden Stücken dem Licht zu eindrucksvollen Auftritten verhelfen. |
| Erna Aaltonen |
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Johanna Rytkölä (*1956) Satte, prunkvolle Farbigkeit, Eleganz, rhythmischer Aufbau verleihen den oft eindrucksvoll großen, übermannshohen Steinzeug-Skulpturen von Johanna Rytkölä eine geradezu musikalisch-tänzerische Präsenz, gelegentlich mit Anklängen an die Ornamentsprache des Jugendstils. Leben ist Bewegung und die Freude daran vermitteln Rytköläs Werke. Kein Wunder, dass ihre Kunst auch öffentliche Räume in Tampere, Helsinki und Vantaa erobert hat. |
| Johanna Rytkölä |
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Pekka Paikkari (* 1960) Er ist bekannt geworden durch seine monumentalen Wandbilder, zusammengesetzt aus unzähligen Fragmenten aus Steinzeugplatten, deren Bruchlinien starke graphische Wirkungen erzeugen, aber auch dank ihrer besonderen Materialität an archäologische Funde erinnern. Zentrales Thema von Paikkari's Kunst ist: Die Möglichkeit, Zerbrochenes zu rekonstruieren, Ganzheit wiederherzustellen.
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| Pekka Paikkari |
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Heikki Viinikainen (* 1978) Glas fasziniert seit Jahrtausenden die Menschen. Heikki Viinikainen ist einer, für den die Faszination zum Beruf wurde. In der Kooperative Lasikomppania im Nuutajärvi Glass Village, am Ort der von 1793 bis 2014 bestehenden ältesten Glashütte Finnlands, inmitten unendlicher Wälder, die das Holz für die Glasschmelze liefern, macht Viinikainen Glas sowohl für den täglichen Gebrauch wie zur Herstellung von Objekten. |
| Heikki Viinikainen |
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Terhi Tolvanen (*1968) "In meiner Arbeit visualisiere ich die Beziehung zwischen Mensch und Natur" sagt die finnische Schmuckkünstlerin. Und so ergibt es sich fast zwangsläufig, dass nicht edle Metalle und wertvolle Steine die Ausgangsmaterialien für ihren Schmuck sind, sondern über Jahre hinweg gesammelte Fundstücke. Schmuck aus Holz, Steinen, Metall: Tolvanen versteht es, das Organische mit dem Mineralischen, Metall mit Holz, Stein mit Stein, Weiches mit Hartem zu wunderbar schmückenden, oft archaisch wirkenden, formal diversen Schöpfungen zu verbinden. |
| Terhi Tolvanen |
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