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Zum zweiten Mal präsentiert Marianne Heller in einer Einzelausstellung neueste Arbeiten von Suku Park. Geboren 1947 in Seoul, lebt und arbeitet er heute im finnischen Posio am Polarkreis.
Die Schau bestätigt, was ein Rückblick auf das Gesamtwerk des Künstlers nahelegt: Dieser Mann, Töpfer und Techniker, kann alles, was mit keramischem Material zu machen möglich ist. Alle Exponate bezeugen virtuoses Handwerk, das im Dienst einer unbeschränkten Phantasie steht. Suku Parks bevorzugtes Material ist das Porzellan, das er sowohl zu hauchdünnen Schalen formt wie zu zweckenthobenen Assemblagen aus kubischen oder zylindrischen Körpern kombiniert oder zu Gebilden, deren Strukturen und Farben sie mit den Schönheiten eines Korallenriffs konkurrieren lassen.
Hintergründig-spielerisch-virtuos: Dies könnte man als Motto der Kunst Suku Parks überschreiben. Er selbst betont, seine Arbeiten nicht zu planen. Er vergleicht sein Tun mit Reisen durch Wälder, um Dinge und Materialien zu entdecken, erregende Gefühle zu erleben, Erinnerungen aufzurufen, von denen er jene Impulse empfängt, die er versucht, in sichtbare Formen umzusetzen.
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