Beate Thiesmeyer
Beate Thiesmeyer arbeitet figurativ.
Ihr Medium ist ein robuster farbiger Ton, der frei aufgebaut und mit farbigen Engoben bemalt wird. Die Formate reichen von der Miniatur bis zur lebensgroßen Darstellung. Ihr Thema ist der Mensch und das Tier.
Die Ähnlichkeiten und Interaktionen zwischen den Kreaturen werden scharf beobachtet und lustvoll in Szene gesetzt. Sie betrachtet ihre Kunst als eine Entdeckungsreise in die Sprache der Bilder. Die Stücke sind Reportagen dieser Expeditionen.
Oft werden realistische Darstellungen gegen ironische Überzeichnungen gesetzt und spielerisch wird eine Verbindung zwischen dem Jetzt und Hier und der Welt der Vorstellungen und Träume geschaffen.
Batho Gündra Goldschmied, Diplom Designer, Dozent an der Goldschmiedeschule Pforzheim
Bei der Gestaltung meines Schmucks leitet mich durchgängig eine klare Formensprache, die
gern auch zu gestalterischem Purismus tendieren kann. Strenge geometrische Formen,
gepaart mit einer gewissen Fragilität und Zartheit, können eine erhebliche Volumina
bewirken. Diese wiederum unterstreichen das Moment des Sich-Schmückens: Der Schmuck wird
als solcher wahrgenommen, ohne protzig daherzukommen. Besonders gern arbeite ich in
Gold, da es in besonderer Weise diesen Kontrast zwischen minimalem Materialeinsatz,
maximaler Körperlichkeit und notwendiger Stabilität gestattet. Notwendige Funktionsteile
werden von mir konsequent in die Gestaltung integriert, wobei ich auf eine leichte
Handhabung und insgesamt hohen Tragekomfort achte.
Beispiele:
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